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Sankt Martin
Sankt Martin wurde im 316 oder 317 in Sabaria, Ungarn, geboren. Sein Vater hatte es zum Range eines wichtigen Offiziers im römischen
Heer gebracht. Der Sohn war benannt nach Mars, dem Kriegsgott. Martin, der Mutige, der Kriegerische. Die Familie zog nach Padua in
Italien. Eines Tages, Martin war damals 10 Jahre alt, suchte er Schutz gegen den Regen in einer Kirche. Was er dort sah, machte auf
ihn so großen Eindruck, daß er sich später der Christlichen Kirche anschloß. Als er 15 Jahre alt war mußte er als Sohn eines
Offizieres in das römische Heer eintreten. Er kam in das jetzige Frankreich und da geschah folgendes. An einem kalten, nebligen Tag
ritten Martin und seine Soldaten zurück nach Amiens. Sie hatten dem Kaiser eine Nachricht überbracht. Sie wollten vor Dunkelheit die
Stadt erreichen, weil sonst die Stadtspforten geschlossen wurden und man bis zum nächsten Tag warten mußte. Es war bitterkalt und
Martin und seine Soldaten waren in Eile. Sie erreichten zeitig der Stadtspforte. Als Martin durch die Stadtspforte ritt, es war
schon ziemlich dunkel, trat ein Bettler, sehr spärlich bekleidet und zitternd vor Kälte auf Martin zu und bat um ein Aalmosen.
Während Martin anhielt, ritten seine Leuten weiter. Martin hatte kein Geld und überlegte wie er sonst dem Bettler helfen konnte.
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