Der Tante-Emma-Laden

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Im 19. Jahrhundert standen hinter der Kirche einige Armenhäuser (sehe 1a auf der Karte von 1895 von einem Teil der Warft).   Als man dann das Land benötigte mußten die Wohnungen geräumt werden, ebenso einen Bauernhof (Nr. 4 auf der Karte).
Im 1895 bekam die Gemeinde von der Provinz die Erlaubnis dem Bauer Edde Damstra für sein Haus und sein Land 1000 Gulden zu geben als auch ein neues Haus. Danach konnte mit dem Abgraben der Warft weitermachen. Die Erde wurde mit einem Kahn über einen Kanal, der zu diesem Zweck gegraben wurde, abtransportiert.

Edde Damstra zog für eine kurze Periode in das leere Schulgebäude und danach wohnte er in einem Zelt. Dies Zelt, Krankenzelt genannt, war damals speziell für kranke Leute, die wegen einer ansteckender Krankheit, wie z.B. Tüberculose, nicht zu Hause sein konnten. In so einem Zelt wohnte Edde Damstra bis sein neues Haus fertig war. Leider mußte er dulden, daß das Zelt bis 1897 dort stehen blieb.
Die Besteuerung auf sein Land begann am 1.Januar 1896. Später, im 20. Jahrhundert, kam einen Tante-Emma-Laden in das Haus bis Ende 1943 oder Anfang 1944. Es blieb den einizigen Laden in Wetsens.